Sherlock -Die Serie

Holla die Waldfee. Ich weiß ich fange gleich mit einer Bombenserie an. Jeder der sie schon einmal gesehen hat, kann mir dies wohl bestätigen.

Aber fangen wir doch einmal am Anfang an:

Sherlck Holmes- von diesem Meisterdetektiv hat vermutlich jeder von euch schon einmal gehört und wenn nicht Schande über euch. Die britische Fernsehserie, welche von BBC 2010 zum Ersten mal ausgestrahlt wurde und schließlich 2011 über Das Erste auch zu uns ins deutsche Fernsehen kam, handelt wie schon der Titel "Sherlock" richtig verrät über den berühmten consulting detective, also beratenden Detektiv, Sherlock Holmes, nicht zu vergessen hierbei sein Helfer und Freund Dr. John Watson. In der Serie kommen die beiden in die Kreise von Terroristen, Bombenlegern und anderen gefährlichen Gegenern. Sie müssen schwere Fälle lösen und...später mehr dazu. Ersteinmal etwas über das Ausengerüst.

Mit Benedict Cumberbatch in der Rolle als soziopathischer Sherlock Holmes hat sich BBC wohl den größten Gefallen getan. Ich denke jeder der schon etwas von dem Schauspieler gehört hat, dürfte wohl schon alleine bei seinem Namen merken, dass die Serie Potenzial hat. Das typische Aussehen von Benedict Cumberbatch, also seine extrem blasse Haut und hier die dunklen Haare, geben meiner Meinung nach noch einen Pluspunkt für die Rolle, kann man sich doch den Sherlock nicht als den typischen Schönling vorstellen sondern nur mit einer ausergöhnlichen Marke. Über die Schauspielkünst müssen wir eigendlich kaum sprechen, denn ein Wort beschreibt es: Herrvorragend. Sind wir von Benedict Cumberbatch doch schon immer mit einer ungewöhnlichen Eleganz und einem unglaublcihen Talent beschenkt worden so sieht man bei Sherlock wohl die Perfektion eines Schauspielers, man kauft ihm direkt die Rolle ab und durch ihn verdient die Serie wohl schon ein dickes Plus. Nun genug meiner Lobeshymnen über benedict Cumberbatch.

 

Denn nicht nur er macht in Sherlock eine gute Rolle auch sein Schauspielkollege Martin Freeman passt Perfekt in die Rolle des Dr. John Watson. Martin Freeman ist der treue Gehilfe von Sherlock Holmes und zeitweise auch sein Mitbewohner durch seine Charakter gibt er der Geschichte auch noch einen gehörigen Pfiff. Er verkörpert perfekt den Ex-Soldaten und Arzt John Watson und oftmals denkt man wirklich er wäre der Junggeselle, dem dauernt von Sherlock auf der Nase herum getanzt wird, der aber auch eine enge Freundschaft zu diesem aufbaut. Man spürt praktisch die Emotionen und Gefühle der Beiden und ist man einmal im Sherlock-Fieber, kommt man nicht mehr heraus.

 

Eine weitere Besonderheit der Serie ist wohl auch die Länge der einzelnen Episoden. 90 Minuten pro Episode sorgen für Maximale Spannung aber machen die Sache auch realistischer. Mehr Wert auf Details und zwischenmenschliche Beziehungen sorgen für einen weiteren Kick. Einziger Nachteil der Geschichte: Die Lange Wartezeit bis zur nächsten Staffel. Bis dato sind zwei Staffeln a' drei Folgen pro Staffel schon dem Publikum bekannt (auch deutschsprachig). Im Moment läuft bei BBC die dritte Staffel die erste Folge und ab heute Abend die zweite Folge sind schon, natürlich englischsprachig, im Fernseher gelaufen. Wer also nicht warten kann und mit seinem Englisch in der Lage ist Konvertationen zu verstehen kommt nicht nur in den Genuss neuer Sherlock-Folgenkommen, nein, auch die sexy Stimme Cumberbatch wird einen erfreuen.

 

Nun aber noch zu der Handlung:

In der Serie geht es um den soziophatisch anbelangten Sherlock Holmes, welcher am Anfang einen Mitbewohner sucht. Dr. John Watson, welcher ebenfalls auf Wohnungssuche ist, da er gerade aus dem Krieg zurückkehrt, und er lernen sich kurz kennen und entscheiden sich, sich das Apartment in der Bakerstreet 221, mit der freundlichen Vermieterin Mrs. Hudson, zu teilen. Sherlock, ein Detektiv der von der Polizei, dem Scotland Yard, dann zu Rate gezogen wird, wenn diese nicht mehr weiterkommen, entscheidet sich John, der Arzt ist, mit zu einem Tatort zu nehmen damit dieser ihm Helfen kann. Sherlock besitzt die Gabe kleinste Details aufzunehmen und kann deswegen oft schneller Dinge und Zusammenhänge erkennen als andere. Ein Grund weswegen er sich den anderen Menschen oft überlegen fühlt und ihnen das auch mitteilt. Zwischen John und Sherlock entwickelt sich langsam eine tiefe Freundschaft und die beiden geraten oft in gefährliche Lagen. Von der ersten bis zur zweiten Staffel hin kommen die Beiden als Gegenspieler von Jim Moriarty zu Höchstleistungen auf. Das Ganze kommt zu seinem Höhepunkt und es findet ein finaller Showdown statt. Hier wird weiter nicht verraten. Es gibt ein paar Romanzen doch erst in der dritten Staffel entwickelt sich bei John etwas Ernsteres. Allem in allem eine sehr gelungene Serie, welche vor allem durch die Beziehung zwischen John und Sherlock punktet und ebenfalls durch die raffinierten Geschichten und Zusammenhänge, welche niemals die Spannung zu verlieren scheinen.

Einziger Minuspunkt der Geschichte: Solange Wartezeiten bis es weitergeht.

 

5.1.14 14:26

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


phoenixherz (5.1.14 15:18)
Ich finde deine Kritik sehr gelungen. Ich selber bin Sherlock Fan und warte auch schon gespannt auf die nächste Staffel. Daher meine Frage ob du vielleicht weißt wann die auf Deutsch rauskommen soll?
Lg Phoenixherz

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